Die Zimmerelektronik kommuniziert über den Systembus mit der Rufanlagen-Zentrale. Es kann wahlweise eine Baum-, Stern- oder Busstruktur genutzt werden. Es sind keine Bus-Weichen, Abschlusseinheiten o. ä. notwendig. Bis zu 32 Systembus-Teilnehmer (Kontaktauswerter, Elektronikmodul, Flurdisplay, Dienstzimmerterminal etc.) lassen sich auf einer Systembus-Linie betreiben. Alle Leitungs-Verbindungen werden ab Linienverteiler in herkömmlichem Fernmeldekabel [IY(St)Y…] nach DIN 0815 ausgeführt:

  • Systembus in Anlagen ohne Sprache – mind. IY(St)Y 4 x 2 x 0,8
  • Systembus in Anlagen mit Sprache – mind. IY(St)Y 6 x 2 x 0,8

Die Anschlüssen sind wie folgt belegt:

  1.  24 V DC
  2. GND
  3. Daten1
  4. Daten2 (bei Systemen mit Sprachkommunikation)
  5. Audio1
  6. Audio2

Die Audioleitungen sind symmetrisch zu führen.

Zur Verringerung von Spannungsabfällen auf der Leitung sind die Querschnitte der Speiseleitungen zu erhöhen, beispielsweise durch Nutzung von Aderpaaren.

Am Ende einer Linie müssen bei 30% ausgelösten Rufen mind. 20 V DC Betriebsspannung anliegen.